Ausflug aktiveDer Bürgerverein Schönenberg hatte seine Aktiven eingeladen.

Pünktlich um 9.30 Uhr starteten am Sonntagmorgen 14 gut gelaunte Teilnehmer vom Longdendale-Platz aus zu ihrem Ausflug nach Linz.

Bei zunächst regnerischem Wetter führte die Fahrt mit einem Kleinbus und zwei PKW zur Bergstation der Kasbachtalbahn in Kalenborn. Da dort bereits trockenes Wetter herrschte, stieg schon mal die Laune.

Pünktlich fuhr dann auch der Schienenbus ab auf der Steilstrecke abwärts in Richtung Linz, mit 303 m Höhenunterschied bei 8,8 km Fahrstrecke. Ab Bahnhof Linz ging es dann bei mittlerweile sonnigem Wetter zu Fuß in die Altstadt zur Burg Linz.

Da dort gerade Trödelmarkt war passierten wir den ersten Teil dieses Marktes, wobei uns schon mal drei Teilnehmer abhanden kamen (Sie hatten sich aber abgemeldet und gingen nicht verloren).

In der Burg Linz besuchten wir zuerst die römische Glasbläserei. Da aber der Ofen außer Betrieb war, mussten wir uns mit einer wenig informativen Videoschleife von 10 Minuten begnügen. Eintritt war frei.

Der Besuch der Folterkammern war dann schon interessanter, zumal einige Damen scheinbar an ihre Männer dachten. Grausame Foltergeräte wurden gezeigt. Wozu Menschen doch fähig waren. 

Danach blieb noch genügend Zeit um den Trödelmarkt oder die Altstadt zu besuchen bevor dann der Weg zurück zum Bahnhof führte, wo um 13.00 der Schienenbus abfuhr. Nach sieben Minuten war der geplante Zwischenstop am Hausbahnsteig der „Alten Brauerei Franz Steffen“ erreicht. Dort waren für uns schon Plätze zum Mittagessen reserviert.  

Die alte Brauerei ist neben einer hervorragenden Gaststätte ein Museum wie es seinesgleichen sucht. Der Eigentümer ist ein leidenschaftlicher Sammler alter Dinge. So ist dort Deutschlands größte Sammlung  alter Blech-Emailschilder (original) zu sehen und eine Sammlung alter Traktoren, Autos und ein Oldtimer-Omnibus, der sogar für kleine Ausflüge gemietet werden kann.

Wir haben dort hervorragend gegessen, das „ Hausbräu “ mit Genuss getrunken und uns in der noch verbleibenden Zeit auch die Ausstellung im “Colonialladen“ angesehen, bevor wir dann mit der Bahn weiter bergauf bis Kalenborn fuhren. 

Von dort ging es dann weiter nach Asbach zum Bröltalbahn-Museum.

Da die Bröltalbahn bis 1954 auch durch Schönenberg führte, war das Interesse der Teilnehmer an den ausgestellten Wagen und Lokomotiven groß, zumal einige die Bahn noch erlebt haben. Vor allem die Herren waren sehr an der Technik interessiert, während die Damen sich mehr über ihre Herren, aber auch über einen „Unfall“ einer kleinen Modellbahn in Kinderbahngröße amüsierten. 

Nach der Besichtigung einer Bildergalerie im ehemaligen Bahnhof konnte dem Leiter des Museums eine nennenswerte Spende überreicht werden. Sie soll dazu beitragen die Restaurierung eines Triebwagens zu unterstützen

Nun war es inzwischen schon 17:45 geworden und wir machten uns bei herrlichem Sommerwetter auf die Rückfahrt.

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